
Es gibt eine neue gesellschaftspolitische Organisation, die sich aktiv dem Thema Sicherheit widmen will: Mitte Oktober haben Vertreter der Wirtschaft, Forschung, Politik und Verwaltung in Potsdam das „German European Security and Safety Institute e. V.“ (GESI) ins Leben gerufen. Die Ziele sind noch recht allgemein formuliert und damit wenig greifbar: Man wolle „die Sicherheits-Herausforderungen in einer immer komplexer organisierten Gesellschaft identifizieren, effektive und effiziente Antworten entwickeln und die Partner aus den unterschiedlichen Bereichen der Sicherheitsbehörden und weiteren Bedarfsträgern, Anbietern aus Industrie und Wirtschaft, Forschung und Politik in ihrer Umsetzung auf nationaler wie europäischer Ebene unterstützen“. Dazu werde sich das GESI eines nationalen und europäischen Partnernetzwerkes bedienen.
Die Struktur des Vereins wird dreigliedrig beschrieben:
Als Sitz des GESI sei Potsdam ausgewählt worden, da sich hier bereits zahlreiche Sicherheitsinstitutionen befinden, so das Bundespolizeipräsidium, das Einsatzführungskommando der Bundeswehr, das Militärgeschichtliche Forschungsamt, das Geo-Forschungszentrum, das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung sowie das internationale Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS), das in Kürze seine Arbeit aufnehmen wird. Als GESI-Vorstandsvorsitzender ist Michael von Foerster, bei Bosch Sicherheitssysteme für die Betreuung von Kunden aus dem Behördenumfeld, gewählt sowie Christoph Stroschein zum Geschäftsführer bestellt worden.